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Selbstverteidigung, die funktioniert

Verlag: Pietsch Verlag

ab 12.00 €

Selbstverteidigung, die funktioniert  Pietsch Verlag

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Eigenschaften

AutorAndreas Häckel
BindungBroschiert
EAN9783613504660
AusgabeJa
ISBN3613504669
ProduzentPietsch Verlag
HerstellerPietsch Verlag
Anzahl der Seiten128
Verpackungsgröße
ProduktgruppeBook
Veröffentlichungsdatum01. November 2004
HerausgeberPietsch Verlag
StudioPietsch Verlag
TitelSelbstverteidigung, die funktioniert

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Kampf & Selbstverteidigung
Kampfsport & Selbstverteidigung
Sport & Fitness
Kategorien
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Das sagen Kunden (Erfahrungen, Testberichte, Empfehlung) über das Buch
„Selbstverteidigung, die funktioniert“

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Grund solides Buch über Selbstverteidigung.

Ich möchte hiermit nun meine Meinung zum Buch von Andreas Häckel
äußern.1. Das Buch verfügt über eine sehr gute Gliederung
1.Aufmerksamkeit,Vermeidung, 2.Beschwichtigung 3.Selbstverteidigung.Alles wird inhaltlich sehr klar erklärt und ich finde auch sehr gut begleitet mit dem technischen Bildmaterial über die verschiedenen Techniken.Über den Inhalt wurde ja schon zum Teil von sachkundigen Leuten näheres beschrieben.Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann,ist wie hier eine oder zwei Rezensionen absolut unsachlich,beleidigend und zum Teil schlicht falsch argumentieren.Diese Leute wären besser beraten selbst vielleicht mal ein Buch zu schreiben,
ich denke dann hätte Herr Häckel auch etwas zu Lachen.Aber es ist ja normal das solche Leute sich immer hinter der Anonymität
verstecken.In diesem Sinne Kritik ja aber dann bitte sachlich,ich hoffe übrigens das Herr Häckel noch viele Bücher schreibt denn er scheint zu polarisieren,
Hochachtungsvoll Rüdiger Stettler

Mal ein besseres Buch über Selbstverteidigung.

Das Buch ist qualitativ doch sehr gut. Der Autor scheint sehr erfahren zu sein, nicht nur weil er ein Schüler von Jesse Glover ist und Glover einer der bedeutendsten Schüler von Bruce Lee war. Der Autor hat auch Titel im Kickboxen und Grappling geholt.
Die Tips sind nicht schlecht, aber manchmal etwas überflüssig. Dafür sind die Techniken sehr gut und einfach. Ganz wichtige grundlegende Dinge, die auch Nicht-Kampfsportler machen können. Das Buch fordert den Leser auf, sich zu wehren, was ich gut finde. Nicht so ein Psycho-Müll wie in anderen Büchern. Dem Leser werden viele wichtige Denkanstöße gegeben. Dieses Buch zeigt, worauf es in einem Kampf wirklich ankommt, nämlich nicht schwer verletzt oder getötet zu werden, bzw. einen Kampf im Vorfeld zu verhindern.
Fazit: Kein Super-Buch, aber ein besseres Buch über Selbstverteidigung gibt es auch nicht.

Selbstverteidigung die funktioniert?.

Dieses Buch ist qualitativ sehr gut. Gute Fotos und gut strukturierte Kapitel. Der Autor scheint wirklich sehr erfahren zu sein, nicht nur weil er ein Schüler von Jesse Glover ist und Glover einer der bedeutendsten Schüler von Bruce Lee ist.
Mehrere Titel im Kickboxen, Grappling und Wing Chun kommen noch dazu.
Trotzdem gab mir dieses Buch mehr Fragen als Antworten. Vielleicht gibt es in der Selbstverteidigung kein richtig oder falsch. Das Buch fordert den Leser auf, sich zu wehren und das soll auch so sein. Kein Psycho-Müll wie so oft! Viele Denkanstöße und sehr einfache aber effektive Techniken machen dieses Buch aus. Keine Techniken, die man als nicht Kampfsportler sowieso nicht machen kann, sondern grundlegende Sachen.
Die Texte sind aber eher von gestern. Viele Tips sind vielleicht nicht schlecht aber doch manchmal überflüssig. Dafür sind die Techniken echt nicht schlecht. Kein super Buch, aber ein besseres Selbstverteidigungs-Buch habe ich auch noch nicht gelesen.

Wirklich realistisch!

In seinem Buch „Selbstverteidigung, die funktioniert", geht Andreas Häckel auf alle wesentlichen Punkte ein, die man beachten bzw. kennen muss, wenn man sich realistisch(!) auf physische Auseinandersetzungen vorbereiten möchte.

Im Gegensatz zu vielen „Selbstverteidigungs"büchern geht der Autor hier ausführlich auf die der Auseinandersetzung vorausgehende Phasen (Interview, Positionierung, Übergriff) sowie Deeskalationsstrategien ein. In diesem Zusammenhang erläutert er das Konzept des Farben-Codes von Jeff Cooper bzw. die Bedeutung der Aufmerksamkeit zur Vermeidung eines Kampfes sowie die Folgen des Adrenalinschubs (eine Erfahrung, die vielen „erfahrenen" Kampfsportlern zum Verhängnis wurde, da sie nicht darauf vorbereitet waren).

Die Techniken, die darauf folgend erläutert werden, sind in ihrer Art einfach auszuführen und wirkungsvoll im Ergebnis. Der Autor orientiert sich hierbei an realistischen Ausgangsszenarien für die Straße, wo nicht der trainierte Boxer aus fünf Metern Entfernung einen deutlich erkennbaren Angriff startet, sondern eine wesentlich subtilere Bedrohungslage Ausgangspunkt ist und der Gegner versucht, Distanz zu überbrücken und das potentielle Opfer zur Vorbereitung des Angriffs einzuschüchtern bzw. auszurichten.

Bemerkenswert sind Andreas Häckels Einstellungen hinsichtlich mentaler Einstellung und Merkmalen von funktionierende Techniken für den Ernstfall. Er betont, dass der Ausgangspunkt einer erfolgreichen Verteidigung nicht der Gedanke „wie verteidige ich mich, wenn mich jemand schlägt" sein darf, sondern vielmehr die Überlegung, wie man das Geschlagenwerden vermeidet, sei es durch Vermeiden der bedrohlichen Situation oder durch einen eigenen Präventivangriff (Pre-emptive Strike - ebenfalls ein Konzept, dass im deutschsprachigen Raum meines Wissens nach kaum unterrichtet wird). Daher wäre es hier auch angemessener, nicht von einem Selbst"verteidigungs"-Buch zu sprechen („Verteidigung" impliziert eine defensive, abwartende Haltung), sondern eher von einem Selbst"schutz"-Buch. Um derartige Situationen erfolgreich bestehen zu können, ist für Andreas Häckel eine offensive (nicht aggressive, dies ist ein Unterschied!) Geisteshaltung Voraussetzung. Die Kampftechniken, die er beschreibt, funktionieren auch unter großem Stress, erfordern keine komplizierten Bewegungen und sind effektiv in ihrer Wirkung. Voraussetzung ist natürlich, dass diese Techniken auch entsprechend geübt werden (Schlagen gegen Widerstand, Stressszenario-Training, etc.).

Beim Lesen merkt man, dass Andreas Häckel weiß, von was er spricht. Er kennt sich mit der Materie nicht deshalb aus, weil er etwas gelernt hat oder ihm jemand etwas darüber erzählt hat, sondern weil er es SELBER ERLEBT hat und dies ist ein Unterschied zu vielen Theoretikern, die die Realität niemals in dieser Form kennen gelernt haben.

Fazit: Ich kenne nur zwei weitere deutschsprachige Bücher, die sich mit den gleichen Themengebieten wie dieses Buch beschäftigen und Andreas Häckels Buch ist DEUTLICH besser - inhaltlich als auch von den beschriebenen Lösungsstrategien bzw. Techniken. Ich halte dieses Buch für unbedingt lesenswert, es sollte in keinem Bücherschrank fehlen, wenn man sich mit realer Selbstverteidigung auseinandersetzt.

Anmerkung: ein Rezensent schrieb, dass es sich hier nur um ein weiteres Wing Chun Buch handelt, in dem sogar die notwehrrechtlichen Aspekte fehlen. Nun, Notwehr wird sehr wohl behandelt und Wing Chun Techniken sucht man hier vergebens (als ehemaliger WingTsun-Praktizierender kann ich dies sehr wohl beurteilen). Richtig ist, dass Wing Chun ein(!) Kampfstil im Lebensweg von Andreas Häckel darstellt. Es ist daher umso bemerkenswerter, dass er sich von den ursprünglichen Stilgrenzen lösen konnte und das Spektrum erweitert hat (nicht verkompliziert - eher im Gegenteil).


Schon wieder...

Das ist schon wieder ein Wing Chun, Wing Tsun, Ving Tsun... (die Liste ist schier endlos) Büchlein mit Propagandacharkter. Als Nahkampfsystem auf Faustdistanz hervorragend geeignet, bietet auch diese Stilfamilie nicht die ultimative Lösung, die in solchen Werken suggeriert werden möchte, auch wenn der Verfasser doch deutlich dezenter schreibt als so manch anderer.
Die Techniken sind schon okay, aber wie immer wurde auch hier versäumt, die rechtlichen Aspekte zu erwähnen.
Z.B. angemessene Notwehr: Fehlanzeige.
Das ist eine Fahrlässigkeit, die in Bezug auf das Thema Selbstverteidigung unverzeihlich ist.
Alles in allem doch nichts Neues, und daher auch ziemlich überflüssig.

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